Schwer verständliche Texte vereinfachen – so geht’s

Können Sie das verstehen? „Die Anzeige der Geschwindigkeitsmesser darf vom Sollwert abweichen in den letzten beiden Dritteln des Anzeigenbereiches – jedoch mindestens von der 50 km/st-Anzeige ab, wenn die letzten beiden Drittel des Anzeigenbereiches oberhalb der 50 km/st-Grenze liegen – 0 bis +7 vom Hundert des Skalenstandwertes; bei Geschwindigkeiten von 20 km/st und darüber darf die Anzeige den Sollwert nicht unterschreiten.“

Sind Sie noch da? Haben Sie etwas verstanden? Wenigstens einen Teil? Wenn nicht, mögen Sie den Text noch einmal lesen? Nein? Weiterlesen

Weil Sprache heute den Unterschied macht: eine Corporate Language für das IWW Institut

Sprache ist in. Wohl selten zuvor haben die Menschen so viel gelesen und geschrieben wie heutzutage – dank Google, Facebook, WhatsApp, Twitter und Co. Diverse Preise für das Wort, Unwort oder Jugendwort des Jahres unterstreichen, wie wichtig die Menschen die Sprache nehmen. Umso mehr, da mit der Quantität der Kommunikation nicht zwingend auch die Qualität gesteigert wird. Nicht jedes Nachrichtenportal im Netz nimmt es mit der Wahrheit immer ganz genau. Dass das Wort „Fake News“ zum Anglizismus des Jahres 2016 gewählt wurde, war daher keine große Überraschung, erst recht nicht für das IWW Institut. Weiterlesen

Das Ich, die Anderen und der Inhalt

Warum werden im Netz einige Inhalte geteilt und andere nicht? Wie kann man mehr Leute dazu bekommen, Blogposts, Tweets oder Facebook-Beiträge zu teilen? Dieser Beitrag befasst sich mit den Voraussetzungen für das Teilen von Inhalten, die alle stark mit dem Konzept der Ich-Beteiligung (Involvement) zu tun haben. Er endet mit Hinweisen, wie das Teilen gefördert werden kann.
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Welche Informationen brauchen Führungskräfte in Gesundheitsberufen wirklich?

Wer Verantwortung in einer Leitungsfunktion übernimmt, bringt in den meisten Fällen viel praktische Berufserfahrung mit und ist fachlich gut auf die zukünftige Aufgabe vorbereitet. Doch das erweiterte Aufgabengebiet einer Führungskraft beinhaltet weit mehr als Anforderungen an die fachliche Kompetenz: Personalführung, berufsspezifische Betriebswirtschaft und Ökonomie, Berufsrecht und Finanzwesen sind wohl die wichtigsten Bereiche, die hier zu nennen sind.
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Fachlich richtig, aber unverständlich?

Experten erkennt man häufig daran, dass sie die Sprache ihres Fachgebietes besonders gut beherrschen. Expertise in einem bestimmten Gebiet zu haben, ist in der Regel mit hohem Ansehen verbunden. Menschen gefällt es, wenn sie anerkannt werden für ihre Leistungen. Und wie könnte man Sachverstand schneller und einfacher beweisen als durch den Gebrauch von möglichst vielen Fachbegriffen? Weiterlesen

Noch mehr Online-Tools zur Textverständlichkeit

Im September 2016 hatte ich drei kostenfreie Online-Tools vorgestellt, mit deren Hilfe anhand der Oberflächenstruktur des Textes die Leseschwierigkeit/Textverständlichkeit in Form einer Index-Zahl objektiv gemessen werden kann. Ein Manko dieser Tools ist, dass sie mit der Indexzahl nicht auch gleich Verbesserungsvorschläge mitliefern. Die beiden Tools, die ich in diesem Beitrag vorstellen möchte, machen solche Verbesserungsvorschläge. Weiterlesen

Lebenslanges Lernen und die Aufgabe eines Wissenskurators

In seinem 1969 erschienen Buch „Die Zukunft bewältigen. Aufgaben und Chancen im Zeitalter der Ungewissheit“ behauptete Peter F. Drucker, das Industriezeitalter werde von der Wissensgesellschaft abgelöst. Heute ist die Zukunft längst Gegenwart. Konzepte wie lebenslanges Lernen oder das lernende Unternehmen legen davon Zeugnis ab.

Die post-industriellen Gesellschaften befinden sich schon länger in einer Transformation zu Wissensgesellschaften. Die unglaubliche Entwicklung des Internets hat Entscheidendes dazu beigetragen. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien schaffen völlig neue Bedingungen für die Nutzung durch die Gesellschaft. Der beständige Strom an Wissen wurde zum zentralen Faktor für wirtschaftliche Entwicklung. Wissen ist damit zu einem eigenständigen Produktivfaktor geworden.
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Recht anschaulich – für Führungskräfte im Gesundheitswesen

Es gibt sie, die Fragen, die Praxisinhabern und anderen Führungskräften im Gesundheitswesen Bauchschmerzen bereiten: Wann gilt eine unterlassene medizinische Maßnahme eigentlich als Behandlungsfehler? Kann ein Patient mit starken Schmerzen noch rechtswirksam aufgeklärt werden? Wann verletzen Angehörigengespräche die Schweigepflicht? Welchen Kündigungsschutz genießen Praxismitarbeiter? Fragen zum Arbeitsrecht, zum Berufsrecht und zum Medizinrecht sind im Berufsalltag von Führungskräften sehr präsent. Doch sie sind häufig wenig beliebt. Die Gründe: Die Antworten sind aufwendig zu recherchieren, die juristische Fachsprache ist kompliziert und die Zeit ist knapp.
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Trockene Themen spannend inszenieren

„Ein Magazin muss mit einem Vulkanausbruch beginnen und dann langsam die Spannung steigern.“ An diesem Bonmot orientieren sich viele Zeitungs- und Magazinmacher gerne. Wer es zuerst gesagt hat, ist nicht ganz klar, häufig wird es Henri Nannen zugeschrieben, dem Begründer des Magazins „Der Stern“, wahrscheinlich stammt es aber aus den Anfängen der Filmindustrie. Bereits in den Anfängen der Massenmedien schien also klar, was von Medienmachern erwartet wird, wenn sie Zuschauer und Leser erreichen möchten: Einen Vulkanausbruch zu finden.
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