Das Ich, die Anderen und der Inhalt

Warum werden im Netz einige Inhalte geteilt und andere nicht? Wie kann man mehr Leute dazu bekommen, Blogposts, Tweets oder Facebook-Beiträge zu teilen? Dieser Beitrag befasst sich mit den Voraussetzungen für das Teilen von Inhalten, die alle stark mit dem Konzept der Ich-Beteiligung (Involvement) zu tun haben. Er endet mit Hinweisen, wie das Teilen gefördert werden kann.
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Welche Informationen brauchen Führungskräfte in Gesundheitsberufen wirklich?

Wer Verantwortung in einer Leitungsfunktion übernimmt, bringt in den meisten Fällen viel praktische Berufserfahrung mit und ist fachlich gut auf die zukünftige Aufgabe vorbereitet. Doch das erweiterte Aufgabengebiet einer Führungskraft beinhaltet weit mehr als Anforderungen an die fachliche Kompetenz: Personalführung, berufsspezifische Betriebswirtschaft und Ökonomie, Berufsrecht und Finanzwesen sind wohl die wichtigsten Bereiche, die hier zu nennen sind.
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Fachlich richtig, aber unverständlich?

Experten erkennt man häufig daran, dass sie die Sprache ihres Fachgebietes besonders gut beherrschen. Expertise in einem bestimmten Gebiet zu haben, ist in der Regel mit hohem Ansehen verbunden. Menschen gefällt es, wenn sie anerkannt werden für ihre Leistungen. Und wie könnte man Sachverstand schneller und einfacher beweisen als durch den Gebrauch von möglichst vielen Fachbegriffen? Weiterlesen

Noch mehr Online-Tools zur Textverständlichkeit

Im September 2016 hatte ich drei kostenfreie Online-Tools vorgestellt, mit deren Hilfe anhand der Oberflächenstruktur des Textes die Leseschwierigkeit/Textverständlichkeit in Form einer Index-Zahl objektiv gemessen werden kann. Ein Manko dieser Tools ist, dass sie mit der Indexzahl nicht auch gleich Verbesserungsvorschläge mitliefern. Die beiden Tools, die ich in diesem Beitrag vorstellen möchte, machen solche Verbesserungsvorschläge. Weiterlesen

Lebenslanges Lernen und die Aufgabe eines Wissenskurators

In seinem 1969 erschienen Buch „Die Zukunft bewältigen. Aufgaben und Chancen im Zeitalter der Ungewissheit“ behauptete Peter F. Drucker, das Industriezeitalter werde von der Wissensgesellschaft abgelöst. Heute ist die Zukunft längst Gegenwart. Konzepte wie lebenslanges Lernen oder das lernende Unternehmen legen davon Zeugnis ab.

Die post-industriellen Gesellschaften befinden sich schon länger in einer Transformation zu Wissensgesellschaften. Die unglaubliche Entwicklung des Internets hat Entscheidendes dazu beigetragen. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien schaffen völlig neue Bedingungen für die Nutzung durch die Gesellschaft. Der beständige Strom an Wissen wurde zum zentralen Faktor für wirtschaftliche Entwicklung. Wissen ist damit zu einem eigenständigen Produktivfaktor geworden.
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Recht anschaulich – für Führungskräfte im Gesundheitswesen

Es gibt sie, die Fragen, die Praxisinhabern und anderen Führungskräften im Gesundheitswesen Bauchschmerzen bereiten: Wann gilt eine unterlassene medizinische Maßnahme eigentlich als Behandlungsfehler? Kann ein Patient mit starken Schmerzen noch rechtswirksam aufgeklärt werden? Wann verletzen Angehörigengespräche die Schweigepflicht? Welchen Kündigungsschutz genießen Praxismitarbeiter? Fragen zum Arbeitsrecht, zum Berufsrecht und zum Medizinrecht sind im Berufsalltag von Führungskräften sehr präsent. Doch sie sind häufig wenig beliebt. Die Gründe: Die Antworten sind aufwendig zu recherchieren, die juristische Fachsprache ist kompliziert und die Zeit ist knapp.
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Trockene Themen spannend inszenieren

„Ein Magazin muss mit einem Vulkanausbruch beginnen und dann langsam die Spannung steigern.“ An diesem Bonmot orientieren sich viele Zeitungs- und Magazinmacher gerne. Wer es zuerst gesagt hat, ist nicht ganz klar, häufig wird es Henri Nannen zugeschrieben, dem Begründer des Magazins „Der Stern“, wahrscheinlich stammt es aber aus den Anfängen der Filmindustrie. Bereits in den Anfängen der Massenmedien schien also klar, was von Medienmachern erwartet wird, wenn sie Zuschauer und Leser erreichen möchten: Einen Vulkanausbruch zu finden.
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Wissen für die Praxis – die richtigen Informationen für Führungskräfte im Gesundheitswesen

In der Regel sind Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Therapeuten nicht systematisch darauf vorbereitet worden, sich als Chefs darum zu kümmern, dass der „Laden läuft“. Das kann zu Problemen führen, denn im berufspraktischen Alltag tauchen sehr häufig Fragen zu Recht, Wirtschaft und Steuern, zu Mitarbeiterführung und Management in Praxis und Apotheke auf. Oft werden diese Fragen nebenbei geklärt – nicht immer zum Vorteil der Praxis, der Apotheke, der Abteilung oder der Klinik. Das liegt daran, dass gerade die „fachfremden“ Themen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erfordern. Besonders dann, wenn man sich durch trockene Materie arbeiten soll, die oftmals auch noch wenig verständlich formuliert ist, geht viel Zeit verloren, die man an anderer Stelle dringend braucht. Gespräche mit Patienten stehen nun mal im Mittelpunkt des Berufsalltags. Deshalb ist der Bedarf an verständlichen Informationen über Rechts- und Wirtschaftsthemen im Gesundheitswesen sehr groß.
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Beeinflusst das Lesen auf Bildschirmen unser Denken?

Wir beeinflussen mit unserer Technologie die Umwelt. Aber das ist keine Einbahnstraße. Die Technologie in unserer Umwelt wirkt auf uns zurück. Sie ändert ganz buchstäblich unser Denken. Und damit sind nicht nur Gedanken und Einstellungen gemeint, sondern unsere grundlegenden Denkprozesse. So macht es einer aktuellen Studie zufolge einen Unterschied, ob wir Informationen auf Papier oder am Bildschirm aufnehmen. Je nach dem werden verschiedene Prozesse der Informationsverarbeitung gefördert.

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