Variationen bei der Phrasensuche

Haben Sie schon mal der Suchmaschine Ihres Vertrauens mit Anführungszeichen eine bestimmte Wortfolge vorgegeben? Dann haben Sie eine Phrasensuche durchgeführt. Ein beliebtes Tool, um einen bestimmten Text oder eine bestimmte Person zu finden. Das mit dem bestimmten Text können Sie auch als eine leicht zugängliche Form der Plagiatsprüfung nutzen. Wenn ein Satz oder Abschnitt in einem Text stilistisch herausfällt, stammt er vielleicht aus einer nicht angegebenen Quelle.

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Wer bewältigt die tägliche Informationsflut am Arbeitsplatz besser: „Jung“ oder „Alt“?

Nicht jeder Informationsgeber beherrscht es, das wirklich Wichtige zu selektieren und daraus kurze eingängige Sätze zu formulieren. Die Folge: An vielen Arbeitsplätzen türmen sich Informationen, die abgearbeitet werden müssen. Doch wer kann das eigentlich besser: jüngere oder ältere Kollegen? Die Jüngeren, sagen viele – weil sie medienaffiner sind und im digitalisierten Umfeld groß werden. Es gibt aber gute Gründe, die Älteren nicht abzuschreiben.

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Literaturrecherche – nicht ohne Katalog

Literaturrecherche ist gedanklich für die meisten einfach mit Universität verknüpft – während des Studiums, aber auch für Forschung und Lehre ist sie unerlässlich. Die Zettelkataloge sind in Form von OPACs (online public accessable catalogue) ins WWW gewandert und müssen sich dort harter Konkurrenz stellen. In erster Linie den Suchmaschinen, der Wikipedia oder kommerziellen Buchanbietern . Auch im Berufsleben fällt Literaturrecherche an: in den Abteilungen „Forschung und Entwicklung“ großer oder kleiner Firmen oder in medizinischen Praxen aller Art. Auch in diesen Bereichen ist die Zuverlässigkeit der Ergebnisse wichtig. Deshalb sollte Literaturrecherche meiner Meinung nach – nach einem möglichen ersten Überblick per Suchmaschine oder Buchhändler – in Katalogen stattfinden.

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Google Scholar und die Literaturrecherche

Google Scholar bietet eine eingängige Form der Literaturrecherche an – sie wirkt intuitiv, ist verwandt mit Google und deshalb den meisten vertraut. Außerdem findet man häufig Treffer, auf die man direkt zugreifen kann. Das alles macht Google Scholar attraktiv. Jetzt kommt das Aber: Für eine gründliche Recherche reicht Google Scholar nicht aus. Und das nicht nur, weil es sich sowieso empfiehlt, mehrere Quellen anzuzapfen. Google Scholar ist eine Hybrid-Suchmaschine. Der zweite Teil des Wortes entlarvt das Problem: Es ist kein Katalog!

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Storytelling – oder warum wir misstrauisch werden sollten, wenn uns andere Geschichten erzählen wollen

Geschichten zu erzählen (Storytelling) ist eine sehr kraftvolle Art, die eigene Botschaft zu verbreiten – daher auch der Hype um Storytelling gerade in Wirtschaft und Politik. Das liest sich dann z. B. so:

„The most successful companies in the world have profound stories behind them (often deeply tied to their founders) that instill a sense of bigger purpose and meaning into what they do. For example, Apple, Tesla and Google are so much more than companies – they are legacy brands created by visionaries who aspire(d) to change the world.“

Die meisten dieser „profound stories“ gehören aber in den Bereich der hagiografischen Erbauungsliteratur für Führungskräfte. Sie sind post-hoc-Rationalisierungen, in denen im Nachhinein das Zusammenspiel von Talent und (glücklichen) Zufällen als das Werk eines von visionärer Weitsicht geleiteten Unternehmers gedeutet wird.

Woher aber nehmen Geschichten diese Kraft? Weiterlesen

SEO für die Praxis – Lassen Sie Ihre Leser doch finden, wonach sie suchen!

Wer mit seiner Website von Suchmaschinen gefunden und weit oben in der Ergebnisliste platziert werden möchte, muss im allerersten Schritt festlegen, für welche Suchbegriffe („Keywords“) das passieren soll. Bei der Keyword-Recherche fällt die Entscheidung aber häufig schwer: Welche Keywords sind für meine Zwecke die richtigen? Wonach suchen meine potenziellen Kunden eigentlich? Und was möchten sie dann finden? Die letzte Frage – die Suchintention – ist im Analyseprozess entscheidend.
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Sieben auf einen Streich – Metasuchmaschinen

Suchmaschinen sind immer nur so gut wie ihre Indizes. Metasuchmaschinen durchsuchen gleichzeitig mehrere Suchmaschinen und gleichen so – zumindest theoretisch – diesen Nachteil aus. Die Auswahl der Suchmaschinen im Hintergrund liegt dabei meistens fest. Bei der Metasuchmaschine Metager können Sie die Zusammenstellung ändern. Metasuchmaschinen bieten bei der Nutzung von Befehlen weniger Möglichkeiten als Einzelsuchmaschinen. Dafür können Sie sich mit ihnen einen Überblick verschaffen. Um ein Thema kennenzulernen, kann eine erste Erkundung mit einer Metasuchmaschine hilfreich sein. Weiterlesen

SEO für die Praxis – Wie funktioniert Keyword-Recherche und warum ist sie so wichtig?

Am Anfang jeder Maßnahme zur Suchmaschinenoptimierung steht die Keyword-Recherche. Zumindest in der Theorie. In der Praxis sieht es häufig so aus, dass einfach so „drauflos“ optimiert wird. Und man sich über die Begriffe, auf die man seine Website zuschneidet, gar nicht so viele Gedanken macht. Dabei ist eine frühzeitige, gründliche Keyword-Recherche die beste Voraussetzung dafür, dass die darauf aufbauenden SEO-Maßnahmen auch halten, was sie versprechen.

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Wie Sie noch mehr Wissen aus Wikipedia herausholen

Die meisten treffen auf der Trefferseite von Google auch auf das Ergebnis bei Wikipedia. Aber auch Wikipedia bietet eine eigene Suchmaschine an. Was die wenigsten schon mal ausprobiert haben dürften, ist die erweiterte Suche von Wikipedia. Auch in scheinbar „hilflosen“ Fällen lassen sich so doch noch eine Menge Informationen gewinnen.

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Einfache interaktive Inhalte für multimediales Lernen erstellen

Virtuelles Lernen steht oft genug vor dem Engagement-Problem. Während in einer Präsenzsituation selbst ein dröges Thema von der Referentin oder dem Referenten engagiert vorgetragen wider alle Erwartung spannend werden kann, bleibt es dröge, wenn man sich in einem Web-based-Training durch monotone Video-Text-Sequenzen klicken muss.  Engagement in Lernsituationen besteht nach Clark und Mayer (2011) aus zwei Teilen, dem Verhaltens-Engagement und dem psychologischen Engagement. Beide müssen nicht notwendig zusammenkommen damit gelernt wird. Hohes psychologisches Engagement ist jedoch die Grundvoraussetzung und Verhaltens-Engagement (das man im virtuellen Kontext auch mit Interaktivität übersetzen kann) ist so etwas wie das Sahne-Häubchen. Kommen beide zusammen, kann spielerisches Lernen entstehen. Damit beides beim virtuellen Lernen zusammenkommt, braucht es didaktische Kreativität und technische Unterstützung. Für die technische Unterstützung bietet die Online-Plattform H5P eine umfangreiche Sammlung.

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