Erfolg im Internet beginnt mit Inhalten, nicht mit Werbung.

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Das bedeutet, dass Ihre Homepage in erster Linie informativ und aktuell sein sollte. Trotz allem Design und toller Optik  —  das, worauf es ankommt, ist immer noch der Inhalt einer Seite. Der sogenannte „Content“ muss den Besuchern einen Nutzen bringen, den sie woanders nicht bekommen. Dabei sollten Sie regelmäßig neue Beiträge veröffentlichen  —  nur so binden Sie Interessenten.

Das bedeutet nicht, dass das Erscheinungsbild und die Gliederung Ihrer Homepage völlig nebensächlich sind  —  im Gegenteil. Rund 50 % der Besucher einer Website begutachten zuallererst die Startseite, die News sowie das Team. Mit der Neugier auf das Team verhält es sich wie mit zwischenmenschlicher Kommunikation, denn auch im Web zählt der erste Eindruck. Dieser entscheidet darüber, ob sich ein Besucher näher mit der Homepage befasst oder nicht. Gesichter, Namen, Geschichten  —  all das schafft Vertrauen, stellt bereits im virtuellen Raum eine gewisse Beziehung her und animiert potenzielle Kunden viel eher dazu, Ihre Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen, als die eines Konkurrenten mit einer Website voller nüchterner Fakten und nichtssagenden Bildern.

Tausende von Menschen suchen täglich online nach Rechtsbeistand und Hilfe in Rechtsfragen. Doch wie gewinnt man überhaupt die Aufmerksamkeit und Loyalität von Kunden im World Wide Web? Einen kleinen Leitfaden liefert dieser Beitrag.

1. Relevante Inhalte finden

Punkten Sie mit Know-how! Die Anforderungen an die moderne Unternehmenskommunikation steigen: Die emanzipierten Medienbürger des Web 2.0 lassen sich nicht mehr von einfachen Werbebotschaften überzeugen. Sie legen Wert auf Verständlichkeit, Glaubwürdigkeit und Transparenz. Die sozialen Medien führen dazu, dass Kunden die Kommunikation aktiv mitgestalten können. Für Selbstständige stellt diese Entwicklung eine besonders große Herausforderung dar. Nicht jeder Unternehmer ist gleichzeitig auch Marketing-, PR- und Social Media-Profi. Im Zeitalter des semantischen Webs 3.0 können Sie ein ganz besonderes Pfund auf die Waage legen: Ihr Know-how! Was heute im Online-Marketing besonders zählt, sind relevante Inhalte (Content). Nur Inhalte, die hilfreich oder unterhaltsam sind, werden gelesen, „geliket“ und geteilt. Nur das, was geteilt wird, erzielt Reichweite im Social Web. Als Unternehmer verfügen Sie über das gesuchte wertvolle Fachwissen. Dieses Potenzial lässt sich mit gezielten Content Marketing-Strategien sehr gut für die Kundengewinnung im Internet einsetzen. Content-Marketing, also Marketing mit Inhalten, statt mit Werbebotschaften, wird zur wichtigsten Kerndisziplin einer erfolgreichen Unternehmenskommunikation im Web 3.0. Maßgeblich für den Erfolg sind dabei jedoch nicht nur die Inhalte, sondern auch die Reichweite und Sichtbarkeit der Informationen im Web. Für die Verbreitung der Inhalte im Web stehen zahlreiche neue Medien und Kanäle zur Verfügung, die jeder Anwalt einfach und schnell eigenhändig nutzen kann (z.B. Fachportale für Anwälte wie anwalt.de oder rechtstipps.net, Presseportale wie firmenpresse.de oder inar.de und Social Media Dienste wie xing.com oder slideshare.net)– mit wenig Budget-Einsatz.

2. Gelungenes Beispiel: Antworten auf häufige Fragen

Relevante Inhalte sind der Schlüssel zu neuen Kunden. Nicht jede Information, die Sie für wichtig halten, ist auch relevant für Ihre Kunden. Machen Sie den Perspektivwechsel. Nur das, was Ihre Kunden wirklich wissen möchten, entscheidet über den Erfolg Ihrer Kommunikationsmaßnahmen. Denn nur das, was gesucht wird, kann auch gefunden werden.

[tweetthis]Die Informationsrecherche im Netz startet selten mit der direkten Expertensuche, sondern mit einer Frage![/tweetthis]

Die Kernidee des Content Marketings ist, genau diese Fragen und Problemstellungen der Zielgruppen zu identifizieren und zu lösen, um so die Aufmerksamkeit und das Vertrauen der Zielgruppen zu gewinnen. Als Experte kennen Sie die Antworten auf solche Fragen und können durch Ihre Kompetenz und Ihr Know-how in Ihrem Fachgebiet Vertrauen aufbauen.

Als gelungenes Beispiel kann beispielsweise die folgende Vorgehensweise genannt werden: Die Rechtsanwaltskanzlei Bredereck & Willkomm klärt in Fachbeiträgen über Fachthemen auf, z.B. in einer Fachartikelserie zum Familienrecht. In diesen Fachartikeln in Form von Interviews mit dem zuständigen Fachanwalt für Familienrecht erörtert die Kanzlei wichtige Fragen zum Sorgerecht, z.B.

Solche kurzen und kompakten Fachinformationen zu häufigen Fragestellungen stellen ein gutes Mittel für eine zielgruppenorientierte Online-Kommunikation dar. In ratgeberorientierter Form aufbereitet zeichnen sich solche Informationen durch einen hohen Nutzwert aus, was für eine starke Verbindung des Kunden mit dem Absender sorgt. Gleichzeitig geben sie Ihnen aber auch die Möglichkeit, auf Ihre speziellen Dienstleistungen für diese Fragestellungen hinzuweisen.

PRAXISHINWEIS | Relevante Inhalte zu finden, ist gar nicht so schwer. Jeder Unternehmer verfügt über ein großes Spektrum an Expertenwissen. Oft schlummert dieses Wissen in Fachbeiträgen, Vorträgen, Präsentationen, Newslettern oder in den Köpfen einzelner Mitarbeiter. Sorgen Sie dafür, dass dieses Wissen an die Öffentlichkeit gelangt.

3. Erfolgreiches Marketing in drei Schritten

Wenn Sie in diesen drei Stufen vorgehen, gestalten Sie Ihre Unternehmenskommunikation online erfolgreich:

a) Schritt 1 — Ermitteln Sie den Wissensbedarf Ihrer Kunden Starten Sie mit einem Brainstorming zu den wichtigsten Fragen, mit denen Ihre Kunden die Hilfe Ihrer Firma aufsuchen:

Gibt es häufig gestellte Fragen aus Ihren Beratungsgesprächen?
Was sind typische Fallbeispiele für Situationen, in denen Menschen Ihre Hilfe brauchen?

b) Schritt 2 — Sammeln Sie das Wissen für die Lösungen Analysieren Sie die Antworten und Lösungen aus dem Kompetenz- und Wissenspool Ihrer Firma, die diese Fragen und Probleme lösen:

Welches Experten und welches Expertenwissen lässt sich aus Ihrer Firma nutzen?
Gibt es bereits Fachbeiträge, Vorträge oder Präsentationen, die wertvolles Wissen enthalten?
Gibt es Ratgeber oder Fachportale, die Sie für die Ideenfindung nutzen können?

c) Schritt 3 — Gestalten Sie die Lösungen zielgruppengerecht Setzen Sie dieses Wissen in nützliche Tipps, Fachinformationen oder Ratgeber um, die konkrete Hilfestellungen für potenzielle Mandanten geben, z.B.

  • Begriffserklärungen (Glossare) für Fachbegriffe,
  • Aufklärung zu aktuellen Themen und Sachverhalten in der Branche,
  • Fallbeispiele von typischen Situationen, in denen Ihre Firma bereits geholfen hat,
  • Antworten auf häufig aufkommende Fragen aus Ihrem Geschäftsalltag,
  • Tipps zur Vermeidung von typischen Risiko-Situationen oder
  • Ratgeber zu typischen, rechtlich relevanten Sachverhalten.

Auf den Punkt gebracht

Verbreiten Sie Botschaften, die es wert sind, gehört zu werden!

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