Kategorie: Social Media

Einfache interaktive Inhalte für multimediales Lernen erstellen

Virtuelles Lernen steht oft genug vor dem Engagement-Problem. Während in einer Präsenzsituation selbst ein dröges Thema von der Referentin oder dem Referenten engagiert vorgetragen wider alle Erwartung spannend werden kann, bleibt es dröge, wenn man sich in einem Web-based-Training durch monotone Video-Text-Sequenzen klicken muss.  Engagement in Lernsituationen besteht nach Clark und Mayer (2011) aus zwei Teilen, dem Verhaltens-Engagement und dem psychologischen Engagement. Beide müssen nicht notwendig zusammenkommen damit gelernt wird. Hohes psychologisches Engagement ist jedoch die Grundvoraussetzung und Verhaltens-Engagement (das man im virtuellen Kontext auch mit Interaktivität übersetzen kann) ist so etwas wie das Sahne-Häubchen. Kommen beide zusammen, kann spielerisches Lernen entstehen. Damit beides beim virtuellen Lernen zusammenkommt, braucht es didaktische Kreativität und technische Unterstützung. Für die technische Unterstützung bietet die Online-Plattform H5P eine umfangreiche Sammlung.

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Fake News sind ein Frontalangriff auf die vierte Gewalt in einer Demokratie

Das Phänomen ist nicht spezifisch internetbedingt: 1898 standen die USA und Spanien kurz vor dem Spanisch-Amerikanischen-Krieg. Im Januar desselben Jahres traf die USS Main, ein Schlachtschiff, im Hafen von Havanna ein. Wenige Tage später sank sie nach einer verheerenden Explosion, bei der 268 Menschen ums Leben kamen. Die öffentliche Stimmung in den USA wurde unter anderen von den Publizisten William Randolph Hearst und Joseph Pulitzer weiter angeheizt. Von Hearst ist die Anweisung an seinen Korrespondenten in Havana überliefert: “You furnish the pictures. I’ll furnish the war.“ [1] Damals war der Pressemarkt ein überaus lukratives Geschäft und im Kampf um Auflage war jedes Mittel recht. Unter Umständen wäre der Spanisch-Amerikanische Krieg nicht ausgebrochen, wenn nicht dieser erbitterte Kampf um Marktanteile stattgefunden hätte. Diese und vergleichbare Exzesse waren der Grund für verschiedene Presse-Kodices. Und es dauerte Jahrzehnte, das Vertrauen aufzubauen, dass eine vierte Gewalt in einer Demokratie braucht. [2]

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„Zerstören soziale Netzwerke unser gesellschaftliches Gefüge?“

Mit diesem Titel initiierte die Süddeutsche Zeitung Ende Dezember 2017 eine Leserdiskussion [1] Unter den Lesern entspinnt sich eine an sich lesenswerte Diskussion, die sich  – da nicht moderiert – immer weiter von der Frage entfernt. Allerdings muss man zugeben, dass die Frage auch schwer zu beantworten ist. Denn was ist unter dem „gesellschaftlichen Gefüge“ zu verstehen, das da durch soziale Netzwerke (gemeint waren wahrscheinlich soziale Medien und das Internet) zerstört werden soll. Eine Antwort könnte die Forschung zum „sozialen Kapital“ liefern. Weiterlesen

Das soziale Internet ist gekommen, um zu bleiben

Kritische Stimmen haben die Entwicklung des Internets von Beginn an begleitet. In letzter Zeit wird verstärkt vor den Gefahren der sozialen Medien gewarnt. Grund ist vor allem das krasse Fehlverhalten von Facebook und die Art und Weise, wie das Unternehmen mit seinen Fehlern umgeht. Allerdings werden wir uns alle an das soziale Internet gewöhnen müssen, denn es ist gekommen um zu bleiben. Zu sehr sind gerade die sozialen Medien Ausdruck unserer menschlichen Natur.

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