Jürgen Derlath hat Psychologie und Wirtschaftswissenschaften studiert und befasst sich mit Themen aus den Bereichen virtuelle Gemeinschaften und virtuelles Lernen.

Alle Artikel vonJürgen Derlath

Das Ich, die Anderen und der Inhalt – Vom Teilen in den sozialen Medien

Warum werden im Netz einige Inhalte geteilt und andere nicht? Wie kann man mehr Leute dazu bekommen, Blogposts, Tweets oder Facebook-Beiträge zu teilen? Dieser Beitrag befasst sich mit den Voraussetzungen für das Teilen von Inhalten, die alle stark mit dem Konzept der Ich-Beteiligung (Involvement) zu tun haben. Er endet mit Hinweisen, wie das Teilen gefördert werden kann.
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Noch mehr Online-Tools zur Textverständlichkeit

Im September 2016 hatte ich drei kostenfreie Online-Tools vorgestellt, mit deren Hilfe anhand der Oberflächenstruktur des Textes die Leseschwierigkeit/Textverständlichkeit in Form einer Index-Zahl objektiv gemessen werden kann. Ein Manko dieser Tools ist, dass sie mit der Indexzahl nicht auch gleich Verbesserungsvorschläge mitliefern. Die beiden Tools, die ich in diesem Beitrag vorstellen möchte, machen solche Verbesserungsvorschläge. Weiterlesen

Lebenslanges Lernen und die Aufgabe eines Wissenskurators

In seinem 1969 erschienen Buch „Die Zukunft bewältigen. Aufgaben und Chancen im Zeitalter der Ungewissheit“ behauptete Peter F. Drucker, das Industriezeitalter werde von der Wissensgesellschaft abgelöst. Heute ist die Zukunft längst Gegenwart. Konzepte wie lebenslanges Lernen oder das lernende Unternehmen legen davon Zeugnis ab.

Die post-industriellen Gesellschaften befinden sich schon länger in einer Transformation zu Wissensgesellschaften. Die unglaubliche Entwicklung des Internets hat Entscheidendes dazu beigetragen. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien schaffen völlig neue Bedingungen für die Nutzung durch die Gesellschaft. Der beständige Strom an Wissen wurde zum zentralen Faktor für wirtschaftliche Entwicklung. Wissen ist damit zu einem eigenständigen Produktivfaktor geworden.
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Beeinflusst das Lesen auf Bildschirmen unser Denken?

Wir beeinflussen mit unserer Technologie die Umwelt. Aber das ist keine Einbahnstraße. Die Technologie in unserer Umwelt wirkt auf uns zurück. Sie ändert ganz buchstäblich unser Denken. Und damit sind nicht nur Gedanken und Einstellungen gemeint, sondern unsere grundlegenden Denkprozesse. So macht es einer aktuellen Studie zufolge einen Unterschied, ob wir Informationen auf Papier oder am Bildschirm aufnehmen. Je nach dem werden verschiedene Prozesse der Informationsverarbeitung gefördert.

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Online-Tools zur Textverständlichkeit im Selbsttest

lesen_kindle_buch Wer einen Text schreibt, möchte etwas mitteilen und verstanden werden. Dieses Ziel zu erreichen, ist oft schon bei einem Text in Umgangssprache nicht leicht. In Fachsprachen aber bedeuten verständliche Texte harte Arbeit. Dennoch ist es möglich, Texte objektiv zu verbessern. Objektiv bedeutet, dass es nicht vom (Geschmacks-)Empfinden des Verfassers oder Lesers abhängt, ob ein Text leicht oder schwer ist. Hilfreich sind dabei Tools, die die Textverständlichkeit (oder Leseleichtigkeit) messen und in einer Indexzahl darstellen. Teilweise sind diese Tools sogar frei verfügbar. In diesem Beitrag möchte ich drei davon am Beispiel eines kurzen juristischen Textes vorstellen.

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Zahlen aus 2015 zur Nutzung von Social Media

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Zahlen zur Nutzung von Social Media gibt es im Internet zuhauf. Das Problem daran, nie werden alle relevanten Netzwerke zum selben Zeitpunkt mit denselben Indikatoren betrachtet. Für Ende 2015 liegt aber eine Reihe  interessanter und einigermaßen vergleichbarer Daten vor. Weiterlesen