Welche Informationen brauchen Führungskräfte in Gesundheitsberufen wirklich?

Wer Verantwortung in einer Leitungsfunktion übernimmt, bringt in den meisten Fällen viel praktische Berufserfahrung mit und ist fachlich gut auf die zukünftige Aufgabe vorbereitet. Doch das erweiterte Aufgabengebiet einer Führungskraft beinhaltet weit mehr als Anforderungen an die fachliche Kompetenz: Personalführung, berufsspezifische Betriebswirtschaft und Ökonomie, Berufsrecht und Finanzwesen sind wohl die wichtigsten Bereiche, die hier zu nennen sind.

Führungskräfte müssen ständig dazulernen. Das praktische Wissen vertieft sich im Laufe der Zeit von ganz allein, in vielen Situationen muss man spontan reagieren und schöpft dabei aus dem intuitiv zugänglichen Wissensschatz. Aber für die oben genannten Bereiche trifft das in der Regel nicht zu. Ohne handfeste Informationen, die am besten anhand von praktischen Beispielen veranschaulicht werden, kann kaum gezielte und effektive Weiterentwicklung stattfinden.

Das Institut für Wissen in der Wirtschaft (IWW) bietet für Führungskräfte im Gesundheitswesen unterschiedliche Informationsdienste an, die genau diese fachfremde Weiterbildung ermöglichen. Was ist das besondere Plus der einzelnen Informationsdienste?

Wenn es um Abrechnung und Privatliquidation geht …

… kommt es auf jedes Detail an. In den Informationsdiensten Abrechnung aktuell für Ärzte (AAA) und Zahnärzte (AAZ) erklären Experten anhand von Fallbeispielen und nachvollziehbaren Berechnungsmustern, wie knifflige Abrechnungsfälle gehandhabt werden können, welche Fallstricke es in der gängigen Abrechnungspraxis gibt und welche Auswirkungen aktuelle Honorarreformen beim einheitlichen Bewertungsmaßstab für Ärzte (EBM) und Zahnärzte (BEMA) haben.

Auch die aktuellen Gebührenverzeichnisse für Ärzte (GOÄ, UV GO) und Zahnärzte (GOZ) werden kontinuierlich besprochen, sodass Praxisinhaber und Abteilungsleiter ihre Leistungen korrekt und vollständig abrechnen können und dabei so wenig Zeitaufwand wie möglich entsteht.

Ärzte, die eine Abteilung oder Klinik leiten …

… sind oft mehr Manager als Ärzte. Sie gestalten Verträge, sind erste Ansprechpartner bei Personalangelegenheiten und Mitarbeiterführung, müssen mit medizinrechtlichen Fragen umgehen und medizinökonomische Entscheidungen treffen.

Für all diese Aufgaben finden Chefärzte kompetente Begleitung und Beratung im ChefärzteBrief (CB). Codierung und Privatabrechnung, typische und untypische Problemfälle aus dem Stationsalltag und nützliche Tipps für Führungskräfte im Krankenhaus unterstützen Chefärzte bei ihren vielfältigen Leitungsaufgaben.

Oberärzten bietet der Informationsdienst Oberarzt heute (OH) konkrete Hilfestellung in Form von praxiserprobten Checklisten und Beispielen. Das Besondere dabei: Die Themen werden stets so konkret und praxisnah wie möglich besprochen, von Experten eingeordnet und auf den Punkt gebracht, damit sich Oberärzte schnell und effektiv informieren können und entlastet werden.

Zahnärzte, die eine Praxis führen …

… sind Unternehmer und brauchen solides betriebswirtschaftliches Know-how. Abrechnung, Steuern, Recht und Finanzen sind wichtige Themengebiete in der zahnärztlichen Praxis. Der Informationsdienst Zahnarztpraxis aktuell (ZP) setzt auf anschauliche Beispiele und nützliche Arbeitshilfen, wie Checklisten, Dokumentvorlagen und Planungstools, die Zahnärzte schnell und einfach in die Praxis umsetzen können.

Für das zahnärztliche Spezialgebiet der Implantologie gibt es eine eigene Zeitschrift, die sich vielen Detailfragen aus diesem Fachgebiet widmet: Praxis Implantologie (PI). Das Besondere hier: Anhand von Leserfragen und Fallbeispielen bekommen Zahnärzte die erwiesenermaßen relevanten Informationen für eine erfolgreiche Spezialisierung auf die Implantologie.

Eine erfolgreiche Arzt- oder Zahnarztpraxis …

… ist eine Frage der professionellen Organisation. Ein gutes Team fällt nicht vom Himmel, auch dann nicht, wenn es aus qualifizierten Mitarbeitern besteht. Der Informationsdienst Praxisteam professionell unterstützt Teams von Zahnarztpraxen (PPZ) bei der professionellen Praxisführung. Arbeitsabläufe und Kommunikationsstrukturen verbessern sich, Abrechnung und Organisation werden optimiert. Das Besondere: Der Informationsdienst greift Fälle aus der Praxis auf, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen – mit verständlichen und auf den Punkt gebrachten Beiträgen.

Um eine Apotheke erfolgreich zu führen, braucht es …

… pharmazeutisches und medizinökonomisches Wissen gleichermaßen. Der regulierte Arzneimittelmarkt ist kompliziert genug. Aber zur erfolgreichen Führung von Apotheken gehören auch Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sich Apotheker oft erst in der Praxis aneignen können. Der Informationsdienst Apotheke heute (AH) unterstützt Apotheker dabei mit hilfreichen Antworten auf alltägliche Fragen: Wettbewerbsrecht, Rentabilität und Liquidität, Heilmittelmarketing und Praxiswissen. Das Besondere an diesem Informationsdienst sind die vielen praxisnahen Arbeitshilfen.

Apotheken, die in die Heimversorgung eingebunden sind, profitieren von den spezifischen Informationsangeboten der Zeitschrift Heimversorgung und Pflege in der Apothekenpraxis (HPA). Konkrete Unterstützung für Vorträge und Patienteninformationen sind dabei genauso Thema wie Rechts- und Abrechnungsfragen bei der Heimversorgung. Das Besondere dabei: Alle Informationen sind so konkret und praxisnah aufbereitet, dass sie direkt im Apothekenalltag verwendet werden können.

Physiotherapeuten, die eine Praxis führen …

… sind in einem komplexen und stark regulierten Arbeitsgebiet gefordert. Der wirtschaftliche Erfolg hängt von filigranen Stellschrauben ab. Behandlungsdauer und -inhalte stehen häufig in einem Spannungsfeld zueinander. Hier heißt es Entscheidungen zu treffen, die gut durchdacht sind. Der Informationsdienst Praxisführung professionell (PP) liefert dazu die nötigen Hilfestellungen und Entscheidungshilfen. Praxisnahe Checklisten, Dokumentationspläne und Musterschreiben ergänzen die aktuelle Berichterstattung zu den Themenfeldern Recht, Wirtschaft und Steuern.

Alle Informationsdienste pflegen einen engen Austausch mit ihren Lesern und Experten. Dazu gehört die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren, Fragen an die Lesergemeinschaft zu stellen, zum Beispiel über die einzelnen Facebook-Seiten, und mit Redakteuren und Experten direkt in Kontakt zu treten. Onlinearchive und -zugänge ermöglichen eine ortsunabhängige Nutzung und mit der IWW-App sind alle Beiträge auch bequem mobil abrufbar.

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