Weil Sprache heute den Unterschied macht: eine Corporate Language für das IWW Institut

Sprache ist in. Wohl selten zuvor haben die Menschen so viel gelesen und geschrieben wie heutzutage – dank Google, Facebook, WhatsApp, Twitter und Co. Diverse Preise für das Wort, Unwort oder Jugendwort des Jahres unterstreichen, wie wichtig die Menschen die Sprache nehmen. Umso mehr, da mit der Quantität der Kommunikation nicht zwingend auch die Qualität gesteigert wird. Nicht jedes Nachrichtenportal im Netz nimmt es mit der Wahrheit immer ganz genau. Dass das Wort „Fake News“ zum Anglizismus des Jahres 2016 gewählt wurde, war daher keine große Überraschung, erst recht nicht für das IWW Institut.

Das IWW Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus der täglich wachsenden Informationsflut das Relevante herauszufiltern und praxisgerecht aufzubereiten. Dabei muss es nicht nur das riesige Informationsvolumen bewältigen, sondern sich auch von der Masse der unterschiedlichsten Informationsanbieter abheben.

Und wie könnte es das besser als durch Sprache. Dies war der Initialgedanke, um sich gemeinsam mit REINSCLASSEN eine Corporate Language (CL) aufzubauen.

Die Zielsetzung war klar. Als Wissenskurator muss das IWW Institut seinen Kunden Qualität und Zuverlässigkeit vermitteln. Vertrauen baut ein Anbieter jedoch nur durch einen unverwechselbaren und konsistenten Auftritt auf. Die Erfahrung zeigt jedoch: Visuelle Kanäle wie Typografie, Layout und Bildwelten schaffen alleine noch keine Einzigartigkeit und Wiedererkennbarkeit. So verwenden beispielsweise rund 70% aller B-to-B-Marken blau als Hausfarbe. Wer den Mehrwert eines Angebots herausstellen möchte, muss daher Worte machen. Nicht viele, aber die richtigen.

Mit einer von REINSCLASSEN entwickelten Methode vereinheitlichte das IWW Institut die Textqualität und erhöhte das Markenverständnis.

Ausgangspunkt des Schaffensprozesses war eine umfassende Marktanalyse. Die Sprache der wichtigsten Wettbewerber wurde unter die Lupe genommen. Dabei zeigte sich alsbald, worin die große Chance bestand, sich von der Konkurrenz abzuheben: weg von einem akademischen, distanziert-technischen Auftreten, hin zu einer menschlichen, praxisnah-hilfreichen Positionierung.

Dazu galt es die Markenwerte in Sprachregeln zu fassen und eine charakteristische Tonalität festzulegen. Ein wichtiger Schritt bei dieser Neuausrichtung war es, die Perspektive innerhalb der Kommunikation zu wechseln. Statt der marktüblichen Bauchnabelsicht der Anbieter wählte das IWW nun die Kundensicht. Nicht das eigene Angebot, sondern die konkreten Kundenwüsche rückten in den Fokus. Um diesen auch gerecht zu werden, wurden in Workshops die Sprachstile der jeweiligen Zielgruppen analysiert und ihre konkreten Bedürfnisse herausgearbeitet.

Natürlich wurden die neuen Leitlinien auch festgehalten. Sämtliche Sprachempfehlungen finden sich mit richtungsweisenden Mustertexten für die verschiedensten Bereiche in einem praktischen Leitfaden.

Die Marke wird nun nach außen wie nach innen als Ganzes wahrgenommen. Und der Lohn für alle Texter innerhalb des Unternehmens: Durch die klaren Vorgaben können Aufgaben schneller und einfacher erledigt werden. Lästige Geschmacksdiskussionen entfallen.

 

 

Print this pageEmail to someoneShare on FacebookTweet about this on TwitterGoogle+

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.