Silke Jäger ist freiberufliche Journalistin und Texterin für Gesundheitsinformationen. www.silke-jaeger.de

Alle Artikel vonSilke Jäger

Herausforderung Webtext: Scannen oder Lesen?

Bildschirme vertragen sich nicht besonders gut mit Buchstaben. Das Flirren und Flackern des Bildschirmlichts sorgt für „bewegte“ Zeichen. Ergebnis: Das Lesen am Computer fällt schwerer als das Lesen auf Papier. Oft werden Bildschirmtexte deshalb nicht gelesen, sondern nur gescannt. Wer lange Texte verstehen will (oder muss) denkt meistens darüber nach, das Ganze lieber auszudrucken. Schont die Augen, erhöht das Sprachverständnis, erleichtert das Erinnern, so die landläufige Meinung. Doch das Ausdrucken des Internets ist nicht nur zeitintensiv, es ist auch schlecht für die Umwelt. Kann man es Bildschirmlesern leichter machen? Weiterlesen

Texte grafisch gestalten – Was das Layout für die Verständlichkeit tut

Egal, wo Texte veröffentlicht werden – ob im Internet oder auf Papier – nie geht es nur darum, die richtigen Wörter zu finden. Sprache funktioniert nur, wenn sie gut strukturiert ist. Struktur sorgt dafür, dass aus einer Aneinanderreihung von Buchstaben Wörter, Sätze und Texte werden. Genauso wichtig wie die Buchstaben selbst sind dabei weggelassene oder ergänzte Zeichen: Leer- und Satzzeichen, Absätze und Linien, Fett- und Kursivschrift ¬– und natürlich Überschriften, Abschnitte und Kapitel. Weiterlesen

Schwer verständliche Texte vereinfachen – so geht’s

Können Sie das verstehen? „Die Anzeige der Geschwindigkeitsmesser darf vom Sollwert abweichen in den letzten beiden Dritteln des Anzeigenbereiches – jedoch mindestens von der 50 km/st-Anzeige ab, wenn die letzten beiden Drittel des Anzeigenbereiches oberhalb der 50 km/st-Grenze liegen – 0 bis +7 vom Hundert des Skalenstandwertes; bei Geschwindigkeiten von 20 km/st und darüber darf die Anzeige den Sollwert nicht unterschreiten.“

Sind Sie noch da? Haben Sie etwas verstanden? Wenigstens einen Teil? Wenn nicht, mögen Sie den Text noch einmal lesen? Nein? Weiterlesen

Welche Informationen brauchen Führungskräfte in Gesundheitsberufen wirklich?

Wer Verantwortung in einer Leitungsfunktion übernimmt, bringt in den meisten Fällen viel praktische Berufserfahrung mit und ist fachlich gut auf die zukünftige Aufgabe vorbereitet. Doch das erweiterte Aufgabengebiet einer Führungskraft beinhaltet weit mehr als Anforderungen an die fachliche Kompetenz: Personalführung, berufsspezifische Betriebswirtschaft und Ökonomie, Berufsrecht und Finanzwesen sind wohl die wichtigsten Bereiche, die hier zu nennen sind.
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Fachlich richtig, aber unverständlich?

Experten erkennt man häufig daran, dass sie die Sprache ihres Fachgebietes besonders gut beherrschen. Expertise in einem bestimmten Gebiet zu haben, ist in der Regel mit hohem Ansehen verbunden. Menschen gefällt es, wenn sie anerkannt werden für ihre Leistungen. Und wie könnte man Sachverstand schneller und einfacher beweisen als durch den Gebrauch von möglichst vielen Fachbegriffen? Weiterlesen

Recht anschaulich – für Führungskräfte im Gesundheitswesen

Es gibt sie, die Fragen, die Praxisinhabern und anderen Führungskräften im Gesundheitswesen Bauchschmerzen bereiten: Wann gilt eine unterlassene medizinische Maßnahme eigentlich als Behandlungsfehler? Kann ein Patient mit starken Schmerzen noch rechtswirksam aufgeklärt werden? Wann verletzen Angehörigengespräche die Schweigepflicht? Welchen Kündigungsschutz genießen Praxismitarbeiter? Fragen zum Arbeitsrecht, zum Berufsrecht und zum Medizinrecht sind im Berufsalltag von Führungskräften sehr präsent. Doch sie sind häufig wenig beliebt. Die Gründe: Die Antworten sind aufwendig zu recherchieren, die juristische Fachsprache ist kompliziert und die Zeit ist knapp.
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Trockene Themen spannend inszenieren

„Ein Magazin muss mit einem Vulkanausbruch beginnen und dann langsam die Spannung steigern.“ An diesem Bonmot orientieren sich viele Zeitungs- und Magazinmacher gerne. Wer es zuerst gesagt hat, ist nicht ganz klar, häufig wird es Henri Nannen zugeschrieben, dem Begründer des Magazins „Der Stern“, wahrscheinlich stammt es aber aus den Anfängen der Filmindustrie. Bereits in den Anfängen der Massenmedien schien also klar, was von Medienmachern erwartet wird, wenn sie Zuschauer und Leser erreichen möchten: Einen Vulkanausbruch zu finden.
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Wissen für die Praxis – die richtigen Informationen für Führungskräfte im Gesundheitswesen

In der Regel sind Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Therapeuten nicht systematisch darauf vorbereitet worden, sich als Chefs darum zu kümmern, dass der „Laden läuft“. Das kann zu Problemen führen, denn im berufspraktischen Alltag tauchen sehr häufig Fragen zu Recht, Wirtschaft und Steuern, zu Mitarbeiterführung und Management in Praxis und Apotheke auf. Oft werden diese Fragen nebenbei geklärt – nicht immer zum Vorteil der Praxis, der Apotheke, der Abteilung oder der Klinik. Das liegt daran, dass gerade die „fachfremden“ Themen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erfordern. Besonders dann, wenn man sich durch trockene Materie arbeiten soll, die oftmals auch noch wenig verständlich formuliert ist, geht viel Zeit verloren, die man an anderer Stelle dringend braucht. Gespräche mit Patienten stehen nun mal im Mittelpunkt des Berufsalltags. Deshalb ist der Bedarf an verständlichen Informationen über Rechts- und Wirtschaftsthemen im Gesundheitswesen sehr groß.
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Das 3+3 des digitalen Storytelling

Story_telling

Der Mensch ist ein „Storytelling Animal“, er denkt in Geschichten. Kein Wunder also, dass Geschichten Hochkonjunktur in der digitalen Kommunikation haben. Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler und Professor an der Uni Tübingen, definierte in einem Vortrag auf der Internetkonferenz Republica (#rpTEN) drei Faszinationsgeheimnisse von Geschichten – und drei Gefahren des digitalen Storytelling.

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